Fédération sportive suisse de tir

Spannender Wettkampf und neuer Teilnehmerrekord

Nathan Lanthemann (Jg. 2010) aus St-Maurice/VS (SUI) war einer der beiden jüngsten Fernwettkampf-Talente.

Nathan Lanthemann (Jg. 2010) aus St-Maurice/VS (SUI) war einer der beiden jüngsten Fernwettkampf-Talente.

Der Zürcher Schiesssportverband führte voom vom 03. bis 21. Januar 2022 den
2. Zürcher Neujahrs-Fernwettkampf durch. Der neunte Wettkampf dieser Art durfte einen neuen Teilnehmerrekord verzeichnen.

Die Zürcher Fernwettkämpfe erfreuen sich seit ihrer Einführung im April 2020 grosser Beliebtheit und sind weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt. Was ursprünglich infolge der Corona-Situation als Alternative für herkömmliche Wettkämpfe angedacht war, entwickelte sich zu einem beliebten und international genutzten Wettkampf.

Der Wettkampf wird von den Athletinnen und Athleten auf dem Heimstand (oder elektronisch) absolviert und das Resultat wird via eMail (inkl. entsprechendem Resultatnachweis) an die Wettkampforganisation geschickt, wo die Zusammenstellung erstellt und über die Homepage des ZHSV publiziert werden.

Neuer Rekord
Im letzten März konnte mit 181 Starts ein neuner Rekord verbucht werden. Gleichzeitig wurde damals auch erstmals die Grenze von 100 Starts übertroffen. «Das Ziel ist es, 100 bis 120 Starts zu erreichen.» gab der für den schiesstechnischen Bereich zuständige ZHSV-Funktionär Jürg Benkert (Grafstal) kurz vor dem Wettkampf zu Protokoll.

Die Organisatoren wurden von Resultatmeldungen nur so überhäuft und konnten schlussendlich 196 Starts in den fünf ausgetragenen Disziplinen verbuchen. Dazu beigetragen haben auch einzelne engagierte Jugendleiter, die den Fernwettkampf kurzerhand in das Ausbildungsprogramm des Vereins aufgenommen haben.

Internationale Beteiligung
«Besonders erfreulich dabei ist wiederum, dass wir Resultatmeldungen nicht nur aus der Schweiz, sondern aus gesamthaft sieben Ländern (Frankreich, Grossbritannien, Deutschland, Südafrika, Russland, Schweiz, Ukraine) erhalten haben.», wusste der für die Öffentlichkeitsarbeit verantwortliche ZHSV-Funktionär Markus Roth (Rafz) zu berichten.

Grossaufmarsch bei der Pistole
In der Vergangenheit hatten die Gewehr-Schützen in Bezug auf die Teilnehmerzahl die Nase immer vorn. Zur grossen Überraschung der Organisatoren nahmen dieses mal beinahe gleichviel Pistolenschützen wie Gewehrschützen am Wettkampf teil. Die gesamthaft 94 Pistolenschützinnen und Pistolenschützen (im letzten März waren es noch deren 60) steuerten einen wesentlichen Teil zum aktuellen Teilnehmerrekord bei und konnten dabei gleichzeitig mit den Gewehrschützinnen und Gewehrschützen (96 Starts) gleichziehen.

Armbrustschützen mit am Start
Nicht nur geographisch, auch in Bezug auf die angebotenen Disziplinen ging der ZHSV über seine Grenzen hinaus und bot den Wettkampf auch den Armbrustschützen an.

Sechs Teilnehmer aus der Schweiz und aus Deutschland nutzten die Gelegenheit. «Damit haben wir das Ziel, das bei zehn bis zwölf Teilnehmern lag, nicht ganz erreicht - aber das wird sich ändern.» meinte das Organisatoren-Team einhellig.

Gut vertreten: Die Schützen-Jugend
Einzelne Jugendleiter hatten erkannt, dass der Fernwettkampf eine gute Option ist, den Jugendlichen eine Möglichkeit zu bieten, sich in einem internationalen Wettkampf zu messen und gleichzeitig (internationale) Wettkampferfahrung zu sammeln.

Bei den Gewehrschützen nahmen 16 Jugendlichen (11x U17 / 5x U21) und bei den Pistolenschützen kämpften 13 Jugendliche (6x U17 / 7x U21) um Meisterehren. (Markus Roth)

Weiterführende Informationen:

Auf der Webseite des ZHSV stehen weitere Informationen, die vollständige Rangliste und umfangreiches Bildmaterial zur Verfügung.

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