Schweizer Schiesssportverband

Zu hohe Hürde für die Schweizer Juniorinnen

Der H&N Cup in München ist für die Schweizer Spitzenschützinnen und -schützen der letzte Selektionswettkampf für die Europameisterschaften 10m von Ende Februar in Wroclaw (POL). Von den drei Gewehr-Juniorinnen konnte sich im ersten Wettkampf nur eine für die Titelwettkämpfe aufdrängen.

Sandra Arnold (Schattdorf UR), Annina Tomaschett (Trun GR) und Jennifer Kocher (Genf) haben am RIAC Luxemberg vom Dezember 2019 die Selektion für den H&N Cup München geschafft. Das Schweizer Juniorinnen-Gewehr-Trio hat in der bayrischen Metropole die Möglichkeit, sich für die Europameisterschaften 10m in Wroclaw zu qualifizieren. Der EM-Richtwert Gewehr 10m beträgt 623.1 Punkte. Im ersten Wettkampf schaffte keines der drei Nachwuchstalente diese Marke. Am nächsten kam ihr Sandra Arnold. Die junge Urnerin erzielte 620.5 Punkte. Das reichte im 72-köpfigen, stark besetzten Feld zum 37. Rang. Auf einen Finalplatz fehlten ihr 5 Punkte. Eine bessere Klassierung vergab die knapp 16-Jährige in der ersten Serie, die sie mit 101.8 Punkten abschloss. Es folgten vier gute Serien über 103 Zähler. In der letzten Passe setzte sie mit 104.9 Punkten zur Kür an. Die beiden anderen Schweizerinnen konnten mit ihrer Teamkollegin nicht ganz mithalten. Jennifer Kocher begann wie Arnold verhalten und steigerte sich gegen Ende des Wettkampfs. Die 17-Jährige totalisierte 613.3 Zähler. Das reichte zum 58. Platz. Mit Rang 65 musste sich Annina Tomaschett begnügen. Sie erzielte 611.0 Punkte.

Auch die beiden Schweizer Pistole-Juniorinnen konnten nicht um Finalplätze mitreden. Jessica Waeber (Plaffeien FR) klassierte sich mit ansprechenden 558 Punkten auf dem 24. Rang. Auf den finalberechtigten 8. Platz fehlten ihr elf Zähler. Teamkollegin Franziska Stutz (Winterthur ZH) erwischte einen durchzogenen Start. Sie konnte sich in der Folge zwar steigern. Zu mehr als 551 Punkten und Rang 39 bei 60 Starterinnen reichte es aber nicht mehr. Der Richtwert für die EM-Qualifikation liegt bei 561 Punkten. Mit einer Leistungssteigerung im zweiten Wettkampf vom Donnerstag, 23. Januar, ist diese Hürde insbesondere für Jessica Waeber noch machbar. (van) 

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