Fédération sportive suisse de tir

Schweizer Athleten im Final

Stefan Amacker erzielte den sechsten Platz.

Stefan Amacker erzielte den sechsten Platz.

Am Freitag haben die Schweizer Athletinnen und Athleten ihren ersten Wettkampftag am WSPS Weltcup in München (GER) bestritten und sind dabei gut gestartet.

In der Kategorie Pistole 25m SH1 Mixed vertrat der 22-jährige Zürcher Stefan Amacker die Schweiz. Der gehbehinderte Pistolenschütze startete die Qualifikation solide, steigerte seine Leistung konstant und sicherte sich so den sechsten Platz (553-7x). Ebenfalls im Final klassierte sich der Wirtschaftsinformatik-Student im grossartigen sechsten Rang.
Im Final nahmen dann die Inder das Ruder in die Hand und liessen ihren Mitstreitern kaum Chancen. Mit 27 Punkten holte sich Jakhar Rahul die Goldmedaille. Im Freudentaumel strahlte der Inder über alle Backen und umarmte seine Mitstreiter auf dem Podest. Silber ging an seinen Landsmann Singhraj (24 Punkte). Mit der Bronzemedaille und 20 Punkten beendete der Ukrainer Oleksii Denysiuk den Wettkampf.
Insgesamt nahmen 25 Athletinnen und Athleten am Wettkampf teil.
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Gewehr 10m VIS Mixed VI stehend
Bei den VI-Schützen nahmen nur vier am Wettkampf teil. Als Gründe dafür wurden vor Ort positive Corona-Fälle und der aktuell chaotische Flugbetrieb genannt. Die Schweizer Gewehrschützin Claudia Kunz-Inderkummen musste in München gegen eine starke Konkurrenz antreten. Wie ihre drei Mitstreiter qualifizierte sich die die Zürcherin für den Final und klassierte sich mit 410.5 Zählern im vierten Rang. Auf diesem Platz blieb die sehbehinderte Athletin leider auch im Final sitzen. Nachdem die Zürcherin suboptimal startete, konnte sie ihre Leistung zwar stetig steigern, dennoch reichte es ihr mit 121.6 Ringen nicht für einen der Podestplätze. «Claudia hatte im Final mit defekten Scheiben zu kämpfen und musste letztendlich den Stand wechseln. Rang vier war die logische Konsequenz. Aber wir haben wieder viel gelernt und erfahren, dass wir auf dem richtigen Weg nach vorne sind», sagte ihr Trainer Heinz Reichle.
Gold ging an den Franzosen David Dulan, welcher ab der dritten Passe den Final dominierte. Seine Fans belohnten diese Leistung mit Jubelgesängen; hatte der Goldmedaillengewinner mit seinen 193.3 Zählern doch unglaubliche 15.8 Punkte Vorsprung zum zweitplatzierten Stefan Kopcik aus der Slowakei (177.5). Mit 157.5 Ringen ging der letzte Podestplatz an den Finnen Timo Nystrom.
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