Federazione sportiva svizzera di tiro

Schweizer Heimauftritt in Thun

Gilles Dufaux nimmt als Führender zweier Europacup-Wertungen am Final in Thun teil.

Gilles Dufaux nimmt als Führender zweier Europacup-Wertungen am Final in Thun teil.

Die besten 300m-Schützinnen und -Schützen der Europacup-Saison treffen sich diese Woche zum Final in Thun. Die Schweiz geht mit sieben Athletinnen und Athleten an den Start und ist in mehreren Disziplinen in den vordersten Positionen der Saisonwertung vertreten.

Mit dem Europacup-Final endet auf der Guntelsey die internationale 300m-Saison. Für die Schweiz treten Gilles Dufaux, Simon Maag und Pascal Bachmann-Senti sowie Marta Szabo, Anja Bachmann-Senti, Michèle Bertschi und Sarina Hitz an.

Die Ausgangslage verspricht aus Schweizer Sicht einiges: Gilles Dufaux reist als Führender der Europacup-Wertung Liegendmatch der Männer nach Thun. Im Dreistellungsmatch liegt Dufaux auf Rang zwei, Pascal Bachmann-Senti folgt auf Rang drei.

Auch mit dem Standardgewehr gehört die Schweiz zu den prägenden Nationen des diesjährigen Europacups. Dufaux führt die Wertung an, Simon Maag liegt auf Rang drei.

Noch geschlossener präsentiert sich das Schweizer Feld bei den Frauen. Im Liegendmatch belegen Marta Szabo, Anja Bachmann-Senti und Michèle Bertschi die ersten drei Plätze der Saisonwertung; Sarina Hitz folgt auf Rang sechs. Auch im Dreistellungsmatch führt Szabo vor Bachmann-Senti. Bertschi liegt dort auf Rang vier.

Insgesamt haben sich 59 Athletinnen und Athleten aus 16 Nationen für die Finalwettkämpfe in Thun qualifiziert.

«Spitzenplätze nicht selbstverständlich»
Trainer Jean-François Rossier geht mit Zuversicht in den Heimfinal. «Wir haben ein starkes Team am Start und dürfen uns in Thun durchaus etwas zutrauen.» Die guten Platzierungen in der Europacup-Wertung zeigten, dass das Team über die Saison hinweg überzeugt hätte. Gleichzeitig warnt der 300m-Coach davor, aus der starken Ausgangslage zu viel abzuleiten: Ein Final sei ein eigener Wettkampf. Entscheidend werde sein, am jeweiligen Tag ruhig zu bleiben und die eigene Leistung abzurufen. Dass die Schweiz vor heimischem Publikum antreten kann, sei besonders schön.

Das überschaubare Teilnehmerfeld pro Disziplin bedeutet für Rossier nicht, dass Spitzenplätze selbstverständlich sind. «Die Athletinnen und Athleten, die im Final stehen, können alle sehr gut schiessen.» Im 300m-Sport könnten wenige Punkte viel verändern. Das Ziel sei klar: vorne mitmischen und einen guten Wettkampf schiessen.

In der laufenden Saison habe ihn insbesondere die Konstanz von Gilles Dufaux im Standardgewehr überzeugt. Auch die Frauen hätten über die Saison starke Leistungen gezeigt und sich ihre guten Ausgangspositionen verdient. Gleichzeitig sieht der Coach bei allen noch Potenzial. Im Final gehe es nun darum, die eigene Leistung nochmals auf den Punkt

 

swiss_olympic_member.png Swisslos_Logo.png Logo_LoRo.jpg