Fédération sportive suisse de tir

Sven Riedo schnupperte lange an den Top Ten

Zwei etwas schwächere Passen kosteten Sven Riedo im Luftgewehr-Wettkampf einen Platz in den Top Ten.

Zwei etwas schwächere Passen kosteten Sven Riedo im Luftgewehr-Wettkampf einen Platz in den Top Ten.

Vier Top-Serien und zwei etwas schwächere: Sven Riedo zeigte am Dienstag, 16. Juli am Junioren Weltcup in Suhl mit dem Luftgewehr einen guten Wettkampf. Ein Finalplatz lag lange in Reichweite. Am Ende schaute ein 23. Rang heraus. Die gleiche Platzierung erreichte Jason Solari mit der Sportpistole 25m.

Wer am Dienstagmorgen, 16. Juli, um circa 8.30 Uhr auf den Live-Resultatticker des Junioren Weltcups in Suhl (GER) blickte, sah im Luftgewehr-Wettkampf einen Schweizer Junioren weit oben in der Rangliste. Sven Riedo (St. Ursen FR) startete fulminant in den Wettkampf und erzielte in den ersten beiden Serien 104.9 und 104.6 Punkte. Damit war er auf Finalkurs. Auch in der dritten Passe erwischte er einen guten Start, danach fehlten die hohen Zehnerwertungen. Mit 101.4 Punkten fiel er in der Zwischenrangliste aus den Top Ten. 104.8 Punkte in der vierten und 103.5 Punkte in der fünften Serie brachten ihn wieder in Tuchfühlung mit den Top 8. Mit 102.0 Punkten in der sechsten Passe musste der junge Freiburger seine Finalambitionen begraben. Doch 621.2 Punkte und ein respektabler 23. Rang in einem stark besetzten Feld sind ein erfreulicher Lohn für eine überzeugende Leistung. Auf einen Finalplatz fehlten letztlich 3.8 Zähler. Lukas Roth (Rubigen BE) konnte nicht ganz mit seinem Teamkollegen mithalten. Der Berner zeigte eine konstante Leistung. Mit 615.8 Punkten landete er auf dem 53. Rang. Insgesamt waren 82 Athleten zum Luftgewehr-Wettkampf angetreten. Bester der Qualifikation war der Chinese Xu Yuannan mit 628.7 Zählern. Auch die Team-Wertung wurde eine Beute der Chinesen. Sie siegten mit 1877.8 Punkten und egalisierten damit den eigenen Junioren-Weltrekord. Die Entscheidung um Gold und Silber fiel allerdings hauchdünn: Das Trio aus Indien hatte lediglich einen Rückstand von 0.4 Punkten. Die drittplatzierten Ungarn verloren derweil über 7 Zähler.

Der Final der besten acht Luftgewehrschützen bot Spektakel pur. Es ging hauchdünn zu und her, mehrmals entschieden Zehntel über Ausscheiden oder Verbleib im Wettkampf. Die stärksten Nerven bewies in diesem Millimeter-Krimi der Russe Grigorii Shamakov. Er lag bis zum letzten Schuss auf dem zweiten Rang, einen Zehntel hinter dem Chinesen Zhang Changhong. Der letzte Schuss entschied zugunsten des Russen. Während er eine 10.7 erzielte, musste sich der Chinese mit 9.7 begnügen. Shamakov siegte mit 250.0 vor Zhang Changhong (249.1) und dessen Landsmann Xu Yuannan.

 

Pistole 25m Junioren: 23. Rang für Jason Solari

Wie schon am Vortag in der Präzision zeigte Jason Solari (Malvaglia TI) auch im Schnellfeuer mit der Sportpistole 25m eine ansprechende Leistung. Der Tessiner erzielte 287 Punkte (97, 95, 95) und konnte sich damit von Zwischenrang 27 auf Platz 23 verbessern. Am Ende hatte er 571 Zähler auf dem Konto. Aufs Podest fehlten Solari zwölf Punkte. Der Sieg ging an den Chinesen Xia Qi mit 584 Punkten. Er setzte sich gegen den Ukrainer Yurly Kolesnyk dank der höheren Anzahl Innenzehner (23 gegenüber 19) durch. Der Deutsche Florian Peter erzielte 583 Zähler und konnte sich vor heimischem Publikum über Rang 3 freuen. (van)

Galerie

Impressionen vom 3. Wettkampftag am Junioren Weltcup in Suhl

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Sport d’élite Relève | 15.07.19

Starke Leistung von Sandra Arnold

Jason Solari zeigte am zweiten Wettkampftag des Junioren Weltcups in Suhl (GER) erneut, dass er trotz Trainingsrückstand nahe an den Besten dran ist. Einen grossen Auftritt hatte auch Sandra Arnold: Sie war die beste Schweizerin im Wettkampf mit dem Luftgewehr und klassierte sich in der erweiterten Weltspitze.

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