Fédération sportive suisse de tir

Auftakt des Eidgenössischen Ständematchs

Gewehr 50m 3-Stellungen Elite: 1. St. Gallen; 2. Thurgau; 3. Bern

Gewehr 50m 3-Stellungen Elite: 1. St. Gallen; 2. Thurgau; 3. Bern

Der erste Tag des Ständematchs am ESF ist erfolgreich im Raum Luzern über die Bühne gegangen. Stark waren die Schützinnen und Schützen aus den Zürich, Bern und der Ostschweiz.

Bekanntlich findet das Eidgenössische Schützenfest (ESF) im Sommer 2021 das erste Mal überhaupt in seiner langen Geschichte als rein sportlicher Anlass schweizweit auf den Heimständen der Schützenvereine statt. Im Raum Luzern werden nur wenige Spezialwettkämpfe ausgetragen. Nach dem Eröffnungsschiessen und dem Akademikerwettkampf stand am Freitag, 9. Juli der erste Teil des traditionellen  Ständematchs (ESM) auf dem Programm. Geschossen wird in den Schiessständen Hüslenmoos (Emmen) und Stalden (Kriens) sowie im Schiesssportzentrum Indoor Luzern. Hier messen sich die besten Sportschützinnen und – schützen aus der ganzen Schweiz um den Sieg unter den Kantonen. Geschossen wird in den Disziplinen Gewehr 300m und 50m sowie Pistole 50m und 25m.

Gewehr 300m

In der 3-Stellung Gewehr 300m lieferten sich die Schützinnen und Schützen aus Zürich und St. Gallen einen heissen Kampf: Schliesslich gewannen die Zürcher mit der amtierenden Europameisterin Silvia Guignard in ihren Reihen das Duell hauchdünn (1743-72x) vor den St. Gallern um Myriam Brühwihler (1743-66x). Rang drei ging an den Kanton Freiburg, für den unter anderem Kaderschütze Gilles Dufaux und Routinier Claude-Alain Delley antraten.
In der 2-Stellung Ordonnanz gewannen die Schützen aus dem Kanton Aargau, gefolgt von Bern und Zürich. Liegend Ordonnanz waren es wiederum die Zürcher, welche die Nase vorn hatten, gefolgt von den Solothurnern und den Bernern.

Gewehr 50m Elite

In der Kategorie Gewehr 50m Elite liegend schossen sich die starken Berner auf Rang 1, gefolgt von Zürich und den Schützen aus dem Tessin. In der Dreistellung liessen die St. Galler die Konkurrenz hinter sich, ihr Team bestand denn auch mit Franziska Stark, Christoph Dürr und Barbara Schläpfer aus drei Kaderschützen des SSV. Auf den Plätzen zwei und drei folgen die Thurgauer und die Berner.

Pistole 50 und 25m

In der Disziplin Pistole 50m sieht das Kantons-Podest wie folgt aus: 1. Thurgau, 2. Obwalden, 3. Aargau. Es waren die Tessiner Nachwuchshoffnung Jason Solari welcher für das beste Einzelresultat (545) sorgte.
Mit der Pistole 25m waren es die Baselbieter, welche den ersten Rang erkämpften. Auf Platz zwei und drei folgen die Waadtländer und die Zürcher.

Zwischenfazit

Noch vor Ende der Wettkämpfe konnte SSV-Vizepräsident Paul Röthlisberger ein erstes Zwischenfazit ziehen. Er amtet nach dem ESM 2015 im Wallis bereits das zweite Mal als Projektleiter des Ständematchs. «Es ist nur schon toll, dass der Ständematch dezentral im gewohnten Rahmen hier im Raum Luzern durchgeführt werden kann.» Alle 26 Kantone würden in mindestens zwei Disziplinen antreten. «Das durfte man erwarten, ist jedoch angesichts der ganzen besonderen Umstände an diesem um ein Jahr verschobenen Eidgenössischen dennoch keine Selbstverständlichkeit», so Röthlisberger. Auch dass insgesamt rund 800 Schützinnen und Schützen in 240 Teams an den Start gehen, sei «absolut in Ordnung». Und abgesehen von einer halbstündigen, Nebel-bedingten Verzögerung am frühen Morgen in Kriens sei der Schiessbetrieb in allen drei Schiessständen reibungslos über die Bühne gegangen.

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Impressionen

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