Fédération sportive suisse de tir

Trotz Steigerung reicht es nicht für den Sprung nach vorne

Dank ihrem grossen Kämpferherz und einer Leistungssteigerung sah es lange gut aus. Dennoch blieb Heidi Diethelm Gerber an ihrem letzten Einsatz in Tokyo im Schnellfeuerteil mit der Sportpistole eine erneute Olympia-Finalteilnahme verwehrt. Sie klassierte sich am Ende auf Rang 22.

Nach dem gestrigen Präzisionsteil lag Heidi Diethelm Gerber mit 288 geschossenen Punkten und dem 19. Zwischenrang. Drei Punkte fehlten der Thurgauerin auf den achten Rang. Im Schnellfeuerteil, der am Freitag 30. Juli um zwei Uhr morgens Schweizer Zeit begann, war Hoffnung berechtigt, der Druck aber auch gross: Eine Leistungssteigerung und eine quasi fehlerfrei Performance waren Pflicht, um nach Rio 2016 erneut eine Olympia-Finalteilnahme zu schaffen.
Diethelm Gerber startete sehr gut mit 97, hervorragend waren die 99 Punkte in der zweiten Passe. Nun kam es auf die dritte Serie an: Sie startete mit einer Neun, dann reihten sich 10er um 10er – bis zum fünftletzten Schuss, als die Bronzemedaillen-Gewinnerin von Rio eine Sieben einstecken musste! Damit stand fest, dass der Sprung von Rang 19 unter die letzten Acht nicht mehr realisierbar war. Davon liess sich die Ausnahmeathletin jedoch nichts anmerken, dies bezeugen die vier 10er in den letzten vier Schüssen. Mit den Resultaten der ersten Qualifikationshälfte ergab dies ein Total von 579 Punkten. Dies bedeutete den 22. Schlussrang.

Die Schweizer Schützendelegation um Heidi Diethelm Gerber wird am Samstag, 31. Juli 2021 um 14.55 Uhr am Flughafen Zürich erwartet.

 

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