Schweizer Schiesssportverband

Qualifikation auf hohem Niveau

Die zweite Runde der Gruppenmeisterschaft Gewehr 50m ist abgeschlossen. Die Resultate bestätigen das hohe Niveau der teilnehmenden Schützinnen und Schützen. Oft sind es die Kniendschützen, die den Unterschied ausmachen, wenn Spitzenergebnisse erzielt werden sollen – sowohl bei der Elite als auch bei den Junioren.

Die Elite-Gruppen haben das hervorragende Niveau des Breitensports in der Schweiz erneut bestätigt. Nach dieser zweiten Runde braucht es drei Punkte mehr als 2025, um den 40. Rang zu erreichen, der zur Finalqualifikation Ende Juni in Thun berechtigt. Doch nicht nur die besten 40 Gruppen schneiden besser ab als im Vorjahr: Selbst auf Rang 80 liegt das Niveau noch um fünf Punkte höher. Zu den auffälligsten Steigerungen unter den Spitzengruppen zählen Balsthal 1 und 3 (+15 beziehungsweise +11 Punkte) sowie Villmergen 1 (+16 Punkte).

Auch bei den Junioren wird besser geschossen als 2025. Balsthal führt die Rangliste an und liegt acht Punkte über dem eigenen Resultat des Vorjahres. Für den angestrebten 20. Qualifikationsplatz braucht es sechs Punkte mehr als noch 2025. Hinter dieser Marke fallen die Resultate etwas ab. Das liegt in der Natur der Sache: Die Nachwuchsförderung braucht Zeit und bringt nicht jedes Jahr gleich viele neue Schützen hervor, die bereit sind, auf hohem Niveau anzugreifen.

Bemerkenswert ist zudem, dass die höchsten Einzelresultate auf dem Niveau der ersten Runde geblieben sind: 18 Resultate von 198 Punkten oder mehr in Gewehr 50m liegend sowie 21 Resultate von 196 Punkten oder mehr kniend.

Die Schlussrunde wird für alle Gruppen entscheidend sein – insbesondere für jene Teams, die nur wenige Punkte von der Qualifikation entfernt liegen. Es besteht kein Zweifel daran, dass alle alles daransetzen werden, diesen entscheidenden Moment der Saison nicht zu verpassen. (Jacques Moullet, Wettkampfchef)

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