Fédération sportive suisse de tir

Elitesiege an Alexander Buttazzo und Andreas Peier

Am 13. Feldstichfinal Gewehr 300 m und Pistole 25 m in Möhlin siegten bei der Elite Alexander Buttazzo von der FSG Kaisten (Bild) und Andreas Peier vom FSV Rüschlikon.

260 Ordonnanzgewehrschützen und 51 Pistolenschützen, deutlich weniger als in einem normalen Jahr, beteiligten sich auf der Regionalschiessanlage Röti in Möhlin am 13. Finaltag des Feldstichs. Einmal mehr qualifizierten sich wieder mehrheitlich neue Namen für den Ausstich. Das diffuse Licht und Seitenwind sorgten für anspruchsvolle Bedingungen.

Alexander Buttazzo im zweiten Anlauf

Bei den 300-m-Sturmgewehrschützen lag die Favoritenrolle beim Davoser Andrea Stiffler. Dieser brachte das Kunststück fertig, sich mit dem Maximum von 144 Punkten für den Finaltag zu qualifizieren. In Möhlin schoss er am Vormittag als einziger wieder das Maximum von 72 Punkten. Doch wie schon im Vorjahr hielten seine Nerven im Ausstich der besten 20 nicht. Mit 68 Zählern rutschte er auf den 3. Platz ab. Stattdessen steigerte sich der Fricktaler Alexander Buttazzo nach der letztjährigen Enttäuschung im Ausstich. Nach 71 Punkten im Final erzielte er im Ausstich 18 Vierer und triumphierte mit dem Total von 143 vor Altmeister Ernst Spiess. Der 76-jährige Zürcher traf zweimal 71 Zähler. Buttazzo, ein ehemaliger Spitzenleichtathlet, erklärte: «Mein erstes Ziel war heute wieder der Ausstich. Danach gings darum, Ruhe zu bewahren und sich auf das Wesentliche zu konzentrieren.» Dies setzte der Spitzenschütze von der FSV Kaisten perfekt um.

Hohes Ziel übertroffen

Pistolenschütze Andreas Peier, der bereits vor ein paar Jahren einmal mit Rang 3 auf sich aufmerksam gemacht hatte, setzte sich einen zweiten Lorbeerkranz als Mindestziel. Nach dem Final mit 179 Punkten befand sich der Zürcher hinter dem Maximalschützen Lukas Baur in Lauerstellung. Peier traf im Ausstich nochmals 179 Ringe und überholte damit den Aargauer, der mit drei Neunern einen Zähler hinter den Zürcher fiel, sich aber mit dem 2. Platz vor dem Baselbieter Markus Aebischer vollauf zufrieden zeigte.

«Der Ausstich ist nochmals eine mentale Herausforderung, da zittert es bei allen.», kommentierte Peier seinen Tagessieg. «Das ist mein bisher grösster Erfolg auf nationaler Ebene.»

Nervenstarker Nachwuchs

Die fünf Finalisten beim U21-Pistolennachwuchs zeigten im Kampf um den Sieg Nervenstärke. Lian Lustenberger bestätigte im Ausstich die 173 Punkte vom Vormittag und siegte mit zwei Zählern Vorsprung auf den Elgger Leandro Ferrer. Den dritten Lorbeerkopfkranz eroberte der Ägeritaler Kilian Krall dank 172 Punkten im Ausstich.

Bei den 300-m-Gewehrschützen verbesserte der Bündner Leandro Jäger seine 68 Punkte vom Finaldurchgang im Ausstich auf 69, womit er die Siegerprämie souverän vor Bregaglia-Vereinskollege Serafin Wieland eroberte. Rang 3 ging an den Jurassier Mathias Maître. (Wolfgang Rytz)

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