Schweizer Schiesssportverband

Zweites WM-Gold für die Gewehr-Juniorinnen

Ekaterina Chenikova gehörte zum Schweizer Goldteam in der Teamwertung Gewehr 50m liegend. Bild: Jürgen Heise

Ekaterina Chenikova gehörte zum Schweizer Goldteam in der Teamwertung Gewehr 50m liegend. Bild: Jürgen Heise

Emely Jäggi, Vivien Jäggi und Ekaterina Chenikova gewinnen an der Junioren-Weltmeisterschaft in Suhl Gold in der Teamwertung Gewehr 50m liegend. Nach dem Sieg in der Teamwertung Gewehr 50m Dreistellung ist dies bereits die zweite Goldmedaille für die Schweizer Gewehr-Juniorinnen.

Die Schweizer Gewehr-Juniorinnen bleiben an der ISSF-Junioren-Weltmeisterschaft in Suhl auf Erfolgskurs. Am Montag, 22. Juni 2026, stand die Eliminationsrunde Gewehr 50m liegend auf dem Programm. Die dabei erzielten Resultate zählten gleichzeitig für die Teamwertung.

Mit insgesamt 1871.7 Punkten sicherten sich Emely Jäggi (624.8), Vivien Jäggi (624.0) und Ekaterina Chenikova (622.9) souverän die Goldmedaille. Die Schweiz verwies die Individuellen Neutralen Athleten (1857.7) sowie Tschechien (1856.6) deutlich auf die Plätze zwei und drei. Zudem qualifizierten sich mit Alicia Beer und Martina Herrli auch die beiden weiteren Schweizerinnen für den Einzelwettkampf am Dienstag.

Nach Gold in der Teamwertung Gewehr 50m Dreistellung gelingt den Schweizer Gewehr-Juniorinnen damit auch Gewehr 50m liegend der Sprung zuoberst aufs Podest. Während beim ersten Teamtitel neben den Jäggi-Schwestern Martina Herrli zum Goldteam gehörte, war es diesmal Ekaterina Chenikova. Das unterstreicht die Breite des Teams.

Optimistische Ausgangslage für den Einzelwettkampf
«Der Sieg heute freut uns natürlich sehr», sagt Annik Marguet, Leiterin Nachwuchsförderung SSV. Der Gewinn der Teamwertung Gewehr 50m liegend sei ein wichtiges Ziel gewesen. Bereits vor drei Jahren habe die Schweiz in Changwon in dieser Disziplin Gold gewonnen, 2024 sei dies hingegen nicht gelungen. «Deshalb wollten wir den Teamwettkampf diesmal unbedingt wieder gewinnen.»

Besonders erfreut zeigt sich Marguet über die Art und Weise, wie der Erfolg zustande kam. Trotz schwieriger Bedingungen mit hohen Temperaturen hätten die Schweizerinnen ihre Aufgabe überzeugend gelöst. «Die Resultate waren zwar nicht extrem hoch, aber unsere Athletinnen haben eine sehr gute Arbeit gemacht.»

Luftpistolen-Junioren sammeln wertvolle WM-Erfahrung
Auch die Schweizer Pistolen-Junioren standen am Montag erstmals an einer Weltmeisterschaft im Einsatz. Bester Schweizer wurde Samuel Thurre mit 564 Punkten auf Rang 57. Theodor Reimann erreichte 563 Punkte und klassierte sich auf Rang 63, während Enea Storni mit 556 Punkten Rang 94 belegte.

Für die drei Nachwuchsathleten stand vor allem das Sammeln von Erfahrungen auf internationaler Bühne im Vordergrund. «Wir hatten schon lange nicht mehr drei Junioren im Bereich Luftpistole an einer Weltmeisterschaft. Deshalb sind wir froh, dass sie diese Erfahrung machen konnten», sagt Annik Marguet, Leiterin Nachwuchsförderung SSV.

Auch Alicia Beer und Martina Herrli überstanden die Elimination. Damit stehen alle fünf Schweizer Juniorinnen in der nächsten Runde. Die grosse Hitze bleibe eine Herausforderung für die Einzelwettkämpfe am Dienstag, so Marguet. «Die Athletinnen werden wieder kämpfen müssen. Ich bin aber sicher, dass sie alles geben werden. Wir haben das Potenzial, erneut ganz vorne mitzumischen.»

Gewehr 50m liegend Junioren
Auch die Gewehr-Junioren standen in der Eliminationsrunde Gewehr 50m liegend im Einsatz. Dorian Saillen (615.5) und Daniel Zürcher (609.7) qualifizierten sich für den Einzelwettkampf vom Dienstag, während Carlo Wipfli (609.2) ausschied. In der Teamwertung belegte die Schweiz Rang 13.

Luftpistolen-Junioren sammeln wertvolle WM-Erfahrung
Auch die Schweizer Pistolen-Junioren standen am Montag erstmals an einer Weltmeisterschaft im Einsatz. Bester Schweizer wurde Samuel Thurre mit 564 Punkten auf Rang 57. Theodor Reimann erreichte 563 Punkte und klassierte sich auf Rang 63, während Enea Storni mit 556 Punkten Rang 94 belegte.

Für die drei Nachwuchsathleten stand vor allem das Sammeln von Erfahrungen auf internationaler Bühne im Vordergrund. «Wir hatten schon lange nicht mehr drei Junioren im Bereich Luftpistole an einer Weltmeisterschaft. Deshalb sind wir froh, dass sie diese Erfahrung machen konnten», sagt Annik Marguet, Leiterin Nachwuchsförderung SSV.

 

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