Federazione sportiva svizzera di tiro

Rang acht für die Damen Gewehr

Am zweiten Wettkampftag der CISM-WM in Wuhan (CHN) klassierten sich die Frauen Gewehr 50m liegend im Teamwettkampf auf dem guten achten Rang.

Mit Nina Christen, Vanessa Hofstetter und Petra Lustenberger griffen am zweiten Tag der CISM-WM im chinesischen Wuhan das erste Mal die Gewehr-Damen ins Wettkampfgeschehen ein. Der achte Rang im Teamwettbewerb Gewehr 50m liegend kann sich sehen lassen. Nina Christen zeigte mit 620.3 Punkten eine ordentliche Leistung (zum Vergleich: ihr Schweizerrekord, der vom CISM-Regionalturnier in Thun 2016 stammt, liegt bei 623.2 Zählern). Vanessa Hofstetter schoss 616.7 Punkte, 1.1 Zähler weniger erzielte Petra Lustenberger. Dies ergab ein Total von 1853.6 Zählern und den achten Platz. (Auch hier zum Vergleich: An der CISM-WM in Doha (QAT) 2016 erzielte das damalige Schweizer Frauen-Team mit Christen, Lustenberger und Myriam Brühwiler 1844.4 Punkte.)

Gold ging im Teamwettkampf an die Ukraine (1876.4 CR). Silber holten sich die Norwegerinnen, Bronze ging an das Team aus China.

Der Teamwettbewerb Gewehr 50m liegend diente gleichzeitig als Elimination für den Einzelwettkampf, die alle drei Schweizer Schützinnen überstanden. Der Einzelwettbewerb wird am Montag, 21. Oktober über die Bühne gehen.

Sandro Loetscher wird 43.

Sandro Loetscher zeigte am gestrigen Teamwettkampf Pistole 25m militärisches Schnellfeuer mit 582 Punkten eine starke Leistung, die Lust auf mehr machte. Als einziger Schweizer Pistolenschütze konnte er sich für den heutigen Einzelwettkampf qualifizieren. Hier konnte der Baselbieter jedoch nicht an seine gestrige Performance anschliessen, vor allem in der 5. Passe verlor er mit 90 Punkten zu viel, um zumindest eine Klassierung in den Top 25 zu erreichen. Loetscher erzielte ein Total von 572 Punkten, was den 43. Schlussrang ergab. Insgesamt bestritten 74 Pistolenschützen den Wettkampf.

Gold ging an den Weltklasseschützen Leonid Ekimov aus Russland (590 Punkte), der so nach dreijähriger Pause eindrucksvoll auf die internationale Weltbühne zurückkehrte. Silber holte sich Pavlo Korostylov aus der Ukraine, Bronze gewann der Tscheche Tmas Tehan. (cpe)