Federazione sportiva svizzera di tiro

Zwei Schweizerinnen im Weltcup-Finale

Jan Lochbihler schaffte im Weltcup-Final Gewehr 50m Dreistellung in Rio de Janeiro (BRA) nicht den Sprung in den Medaillenmatch und klassierte sich auf dem 7. Schlussrang. Bei den Frauen qualifizierten sich mit Nina Christen und Franziska Stark gleich zwei Schweizerinnen für den Final, Chiara Leone trennten nur ein paar Innenzehner von Rang acht.

Nach der starken Leistung in der Qualifikation gestern startete Jan Lochbihler am Karfreitag, 15. April 2022 in Rio zum Final Gewehr 50m 3x20. Es war dies nach Kairo bereits die zweite Weltcup-Finalqualifikation für den 30jährigen Solothurner in der laufenden Saison.
Geschossen werden nach den neuen ISSF-Regeln jeweils zwei Fünferserien in der jeder Postition. Am Ende ziehen die besten vier Schützen in das Medaillenmatch.
Wie nicht anders erwartet, lagen die Athleten im Wettkampf stets eng beieinander, «eine enge Kiste», wie Daniel Burger während des Wettkampfs festhielt.
Lochbihler hielt im Kniend- und Liegend-Teil mit der Weltspitze mit und lag vor dem Stehend-Teil auf Rang fünf. Hier musste Lochbihler dann Federn lassen und erzielte 96.3 Punkte, was ihn den Sprung in den Medaillenmatch kostete. Der Solothurner klassierte sich am Ende auf dem 7. Schlussrang.

Für den Medalmatch klassierten sich der Tscheche Jiri Privratsky vor dem Norweger Simon Claussen, gefolgt von dessen Landsmann Jon-Hermann Hegg und Alexis Raynaud aus Frankreich.

Starke Frauen

Eine insgesamt sehr überzeugende und geschlossene Leistung boten die drei Schweizer Schützinnen in der Qualifikation Gewehr 50m Dreistellung: Nina Christen und Chiara Leone starteten wie die Feuerwehr und lagen nach dem Kniend- und Liegenteil auf den Rängen vier und drei. Christen zog ihre gute Leistung auch stehend durch und klassierte sich am Ende auf Rang vier (589). Leone missglückte der Start stehend (92), mit 97 arbeitete sie sich jedoch wieder an die besten Acht heran. Am Schluss trennten sie gerade mal sechs Innenzehner (584 -24x; Rang 9) vom Sprung in den Final. Diesen schaffte jedoch die dritte Schweizerin in Rio, Franziska Stark: Die Ostschweizerin lag nach einem sehr guten Liegend-Teil (99/99) in den Top Ten. Dann folgten 95 Punkte in der der ersten Stehend-Serie. Damit schien Stark aus dem Rennen – aber in der letzten Passe zeigte sie Nervenstärke, schoss 99 Punkte und kletterte in der Tabelle nach oben. Schlussresultat: Ein Total von 587 Zähler, was Rang sechs und die Finalqualifikation bedeutete.

Der Final mit Nina Christen und Franziska Stark beginnt am Samstag, 16. April 2022 um 14 Uhr (MEZ). Dieser wird live im Internet übertragen.

Hier gehts zum Live-Stream.

 

 

Finalimpressionen

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