Schweizer Schiesssportverband

20 Jahre Kranzkartenverein des Schweizer Schiesssportverbandes

Der Vorstand im Amt ehrenvoll bestätigt: (vl) Marcel Schilliger (Sekretär), Rosmarie Sameli (Präsidentin), Peter Stalder (Finanzchef).

Der Vorstand im Amt ehrenvoll bestätigt: (vl) Marcel Schilliger (Sekretär), Rosmarie Sameli (Präsidentin), Peter Stalder (Finanzchef).

Der Kranzkartenverein hat allen Grund zum Strahlen: Stabile Finanzen, ein bestätigter Vorstand und endlich eine Versammlung in physischer Form. Wäre da bloss nicht jene alte Geschichte, die kein Ende nehmen will.

Nachdem die ordentliche Mitgliederversammlung des Kranzkartenvereins (KKV) des Schweizer Schiesssportverbandes (SSV) im letzten Jahr der Pandemie zum Opfer fiel und auf schriftlichem Weg durchgeführt werden musste, fand die diesjährige 20. ordentliche Jahrestagung wieder physisch in gewohntem Rahmen und am traditionellen Ort im „Landgasthof Gutenburg“ in Lotzwil statt. Die Präsenz ergab 15 stimmberechtigte Delegierte aus ebenso vielen Sportschützen-Verbänden, drei Mitgliedern des Vorstandes und drei Gästen.

Gute Finanzlage
Der Verein verfügt über eine hohe Liquidität. Die Aktienquoten sind überwiegend mit Anlagefonds und Zertifikaten mit breiter Diversifikation sowie mit Einzelaktien abgedeckt. Man wird sich künftig vermehrt auf Aktien mit einer hohen und relativ gut abgesicherten Dividende konzentrieren.
Die Jahresrechnung 2021 schliesst mit einem Gewinn von rund 54‘500 Franken ab. Damit verfügt der Verein per Abschlusssaldo Ende 2021 über eine Bilanzsumme von rund 2,9 Millionen Franken. Als Folge der guten Finanzlage wurden die Jahresrechnung, der Bericht der Revisionsstelle, das Budget 2022 und die Décharge des Vorstades einstimmig genehmigt. Trotz des guten Abschlussergebnisses wurde auf eine Ausschüttung des Gewinns verzichtet. Dieser wird auf die neue Rechnung vorgetragen.

Leidige Geschichte
Mit Rundschreiben vom August letzten Jahres haben unsere Anwälte vom «Geschädigtenpool» mitgeteilt, dass es keine weiteren Möglichkeiten mehr gibt, auf rechtlichem Weg Schadenersatzansprüche gegen die BKB geltend zu machen, da der Staatsanwalt es nicht für seine Aufgabe erachte, den «Quanto-Geschädigten» zu einer Anspruchsgrundlage gegen Banken zu verhelfen.
Das Fazit von Finanzchef Peter Stalder: «Dass eine so offensichtliche Arbeitsverweigerung von Staatsangestellten in unserem hochwohlgelobten Rechtsstaat möglich ist, ist gelinde gesagt eine Schande. Aber eben, wenn Staatsanwälte gegen eine staatliche Institution vorgehen sollten, dann kommt der noch immer gültige Spruch zum Tragen, dass keine Krähe der anderen ein Auge aushackt» .

Vorstand ehrenvoll bestätigt
Präsidiert wurde die 20. Mitgliederversammlung von Rosmarie Sameli (Schalchen). Sie hat vor zwei Jahren, nach sechsjähriger Amtszeit als Sekretärin, die Vereinsleitung von Richard Heinzen übernommen.
Als Sekretär-Nachfolger wurde dannzumal Marcel Schilliger (Bischofszell), der langjährig amtierende Präsident des Ostschweizer Sportschützenverbandes gewählt, während Peter Stalder (Aarwangen), der seit der Vereinsgründung im Jahre 2002, also seit 20 Jahren, als ausgewiesener Finanzchef amtet. Alle drei wurden in ihren Vorstandschargen für eine weitere zweijährige Periode ehrenvoll bestätigt. Zusätzlich wurde eine weitere Amtszeit von Robert Keller als Mitglied der Revisionsstelle gutgeheissen. (Werner Hirt)

Galerie

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