Schweizer Schiesssportverband

Die Schützen Rüegsau feiern das eidgenössische Schützenfest

Vereinfsfoto der der Schützen Rüegsau

Vereinfsfoto der der Schützen Rüegsau

37 Schützinnen und Schützen schiessen im Rüegsauschachen und feiern das eidgenössische Schützenfest in schönster Schützentradition. Mitmachen kommt vor dem Rang, war das angesagte Motto.

Aufgrund der besonderen Corona-Rahmenbedingungen ist vom Schweizerischen Schützenverein entschieden worden, dass das für 2020 geplante und auf dieses Jahr verschobene eidg. Schützenfest im vereinseigenen Schiessstand absolviert werden kann. Diese wohl einmalige ausserordentliche Situation nahmen die Schützen Rüegsau zum Anlass, ein eigenes Schützenfest in bester Schützentradition zu organisieren.

Ein mit allen Kantonsfahnen, speziellen Schweizer-, Berner- und Rüegsauerwappen geschmücktes Schützenhaus sowie eine gastliche Festwirtschaft empfingen am Samstag, 26. Juni die erwartungsfrohen 3 Schützinnen und 34 Schützen. Mit sichtlichem Stolz auf die schweizweit wohl einer der höchsten Beteiligungen von 37 Teilnehmenden, darunter erfreulicherweise 10 Jungschützen, begrüsste Präsident Samuel Zwygart die pünktlich angetretenen Mitglieder und wünschte allen ein erfolgreiches und kameradschaftliches 58. Eidg. Schützenfest. Zu Beginn gratulierte er mit einem speziellen Präsent Peter Wüthrich, der das von über 1400 bestrittene eidg. Eröffnungsschiessen in Emmen für sich zu entscheiden wusste. Bevor um 13.00 Uhr das Kommando «Feuer frei» ertönte, folgte das obligate Vereinsfoto, um diesen besonderen Schiessanlass auch bildlich festzuhalten. Danach kämpften vom 15-jährigen Jungschützen bis zum 81-jährigen Ehrenveteranen Jung und Alt vereint für sich und für den Verein um möglichst gute Resultate. Die Freude über ein Kranzresultat oder einen 100-terter im Nachdoppel wechselte mit Enttäuschung über einen schlechten Schuss in bunter Reihenfolge. Ausgiebig wurden die Resultate bei Speis und Trank gemeinsam diskutiert. Viel Schützenlatein gaben auch die grellen Lichtverhältnisse mit teilweiser Wechselbeleuchtung und die herrschenden Windverhältnisse her.

Eine Spezialität liess sich das ad hoc Festkomitee für den Sektionswettkampf einfallen. Wer in diesem Stich ein Kranzresultat erzielte, durfte die sogenannte Sektionsglocke betätigen. Und so ertönte der Glockenklang in unregelmässigen Abständen während dem ganzen Nachmittag, begleitete vom verdienten Applaus für die erfolgreichen Schützinnen und Schützen.

Mit dem letzten Schuss um 19.00 Uhr hiess es zwar «Ende Feuer», aber den Schützinnen und Schützen war es nach diesem besonderen eidg. Schützenfest noch nicht danach die Heimreise anzutreten. Die Festwirtschaft wurde denn auch noch rege in Anspruch genommen. Und zu späterer Stunde ertönte denn wie gewohnt bei den Schützen Rüegsau mehrstimmig noch das Trueberbub- und das Bernerlied. Ein in allen Teil erinnerungswürdiges Schützenfest fand für alle Beteiligte so ein fröhliches Ende. (Peter Dubach)

Beste Sektionsresultate: 94 Pt. Zürcher Christoph, 93 Pt. Althaus Johann, Fankhauser Peter, 92 Pt. Wüthrich Peter, 91 Pt. Dubach Peter, 90 Pt. Stalder Jan, 89 Pt. Joss Kurt, 88 Pt. Balsiger Hanspeter

 

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