Fédération sportive suisse de tir

Rang 5 für Nina Christen

Während die Luftgewehr-Juniorinnen und -Junioren nicht um Finalplätze mitreden konnten, zeigte Nina Christen einmal mehr ihre Klasse: Die Wolfenschiesserin belegte in einem hochklassigen Luftgewehr-Wettkampf den 5. Rang. Die Finals der Luftpistolen-Schützinnen und -Schützen fanden hingegen ohne Schweizer Beteiligung statt.

Nina Christen (Wolfenschiessen NW) ist bereit für die Europameisterschaften: Das hat die Nidwaldnerin am H&N-Cup bewiesen. Mit 629.8 Punkten zeigte sie eine starke Leistung, die mit Rang 5 und der Finalqualifikation belohnt wurde. Auf die Qualifikationsbeste Isabella Straub (GER) verlor sie 2.8 Zähler. Im Final knüpfte Nina Christen nahtlos an diese Leistung an. Sie war immer in Tuchfühlung mit der Spitze und liess Petra Zublasing (ITA), Agnieszka Nagay (POL) und Daria Boldinova (RUS) hinter sich. Eine 9.6 im 18. Schuss machte jedoch alle Podesthoffnungen zunichte. Am Ende schaute der 5. Rang heraus (185.7). Der Sieg ging mit 251.0 Punkten an Vinita Bhardwaj (IND), die die Einheimische Isabella Straub um 0.8 Zähler hinter sich liess. Rang 3 ging an Alison Weisz (USA). Nicht ganz auf diesem Niveau schossen Chiara Leone (Frick AG) und Petra Lustenberger (Rothenburg LU), die beide in der Qualifikation hängen blieben. Die Aargauerin belegte mit 623.3 den 53. Rang, die Luzernerin folgte mit 622.9 vier Ränge dahinter.

 

Sandra Stark ist die beste Schweizerin

Vor einem Jahr erzielte Heidi Diethelm Gerber (Märstetten TG) am H&N-Cup mit 574 Punkten einen bis heute gültigen Luftpistole-Schweizerrekord. Das reichte damals für Platz 12 in der Qualifikation. Und etwa da wäre sie auch dieses Jahr gelandet, hätte sie dieselbe Leistung abrufen können. Doch der Teamleaderin lief es heuer nicht. Sie kam auf «nur» 568 Punkte. Das reichte für Rang 38. Beste Schweizerin war Sandra Stark (Münchwilen TG). Sie zeigte einen konstanten Wettkampf, der ihr 571 Punkte und Rang 22 einbrachte. Auf einen Finalplatz fehlten 6 Zähler. Gar nicht auf Touren kam Rebecca Villiger (Bad Ragaz SG). Mit 552 Punkten landete sie auf Rang 71. Im Weltklassefeld in München waren die acht Finalplätze umkämpft. Auf der Strecke blieben Top-Schützinnen wie Celine Goberville (FRA), Sylvia Steiner (AUT) oder Viktoria Chaika (BLR). Qualifikationssiegerin Olena Kostevych erzielte hervorragende 586 Punkte. Die Ukrainerin gab sich auch im Final keine Blösse und siegte mit 242.0 Punkten vor der Russin Vitalina Batsarashkina (240.6). Platz drei ging an Heena Sidhu (IND).

 

Steve Demierre fehlen sieben Punkte

Wie den Frauen erging es auch den Schweizer Luftpistolen-Schützen. Steve Demierre (Auboranges FR) war mit 573 Punkten der beste Eidgenosse. Das reichte für den 35. Rang. Für eine Finalteilnahme wären 580 Zähler nötig gewesen. Oleh Omelchuk (UKR) als Bester in der Qualifikation erzielte nochmals acht Zähler mehr. Mit 570 Punkten zeigte Sandro Loetscher (Rümligen BL) eine solide Leistung. Er klassierte sich auf Platz 56. Dylan Diethelm (Weinfelden TG) konnte mit seinen zwei Teamkollegen nicht ganz mithalten. Seine 561 Punkte waren in diesem Weltklassefeld zu wenig. Er fand sich auf Platz 83 wieder. Der Sieg ging an den Russen Artem Chernousov, der sich in einem Hitchcock-Finale gegen Damir Mikec (SRB) durchsetzte. Mikec vergab den vermeintlich sicheren Sieg mit einer 9.3 im letzten Schuss. Chernousov konnte sich mit 245.4 um einen Zehntel vor den Serben schieben. Bronze sicherte sich etwas überraschend der Deutsche Kevin Venta. Qualifikationssieger Oleh Omelchuk musste sich mit Rang 4 begnügen. 

 

Keine Chance für die Juniorinnen

Die Schweizer Juniorinnen bezahlten Lehrgeld: Beste Schweizerin war wie am Vortag Sarina Hitz (Mauren TG). Die Thurgauerin erzielte 620.3 Zähler, 3.5 Punkte weniger als am Donnerstag. Diese 3.5 Punkte waren gleichbedeutend mit einem Rückfall um 24 Positionen. Statt Rang 20 belegte sie Rang 44. Auf einen Finalplatz fehlten satte 6.1 Punkte. Sandra Arnold (Schattdorf UR) hingegen konnte sich um 1.3 auf 618.5 Zähler steigern. Die junge Urnerin klassierte sich damit auf Rang 55. Einen Wettkampf zum Vergessen zog Lisa Suremann (Mönchaltorf ZH) ein. mit 613.2 blieb sie deutlich unter ihrem eigenen Potenzial. Sie musste mit Rang 69 vorliebnehmen. Der Sieg ging an die Polin Weronika Bykowska (248.3). Sie distanzierte die US-Amerikanerin und Qualifikationsbeste Mary Tucker um zwei Zehntel. Rang drei sicherte sich Mari Lovseth aus Norwegen.

 

6.5 Punkte fehlen für den Final

Sven Riedo (Tafers FR) konnte im zweiten Luftgewehr-Wettkampf der Junioren das Niveau des ersten Wettkampfs zwar nicht ganz halten. Mit 620.3 Punkten und Rang 25 hielt er sich aber achtbar. Auf einen Finalplatz fehlte mit 6.5 Zählern dennoch eine ganze Menge. Die Finalhürde war damit um mehr als zwei Punkte höher als am Vortag. Qualifikationssieger wurde Jiri Privratsky (CZE) mit 629.8 Punkten. Im Final musste sich Privratsky nur seinem Landsmann Filip Nepejchal geschlagen geben, der seinen zweiten Sieg feiern konnte. Mit 250.6 Punkten distanzierte er Privratsky um 2.4 Zähler. Bronze ging an den Norweger Vegard Nordhagen, der im Shoot-off Privratsky unterlegen war. (van)

Sport d’élite | 24.01.19

Jason Solari erneut im Final

Am zweiten Wettkampftag des H&N Cups kam erstmals die Elite zum Einsatz. In einem hochkarätig besetzten Umfeld konnte sich Christoph Dürr nur im letzten Drittel der Tabelle klassieren. Bei den Junioren Luftpistole schaffte Jason Solari erneut die Finalqualifikation und wurde Achter, Anna Bastian trennten zwei Punkte vom Sprung unter die besten Acht. Sven Riedo klassierte sich mit dem Luftgewehr auf Rang 12.

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