Federazione sportiva svizzera di tiro

Das Feldschiessen 2021 offiziell eröffnet

Im Beisein von Gästen aus Politik und Armee eröffnete der Vorstand des Luzerner Kantonalschützenvereins LKSV am Mittwoch vor Auffahrt in Emmen das Felschiessen 2021: Arthur Riedweg (Chef Feldschiessen), Divisionär Daniel Keller, Regierungspräsident Reto Wyss, Regierungsrat Paul Winiker, Philippe Achermann (Kreiskommandant Kanton Luzern), Peter Glur (Eidgenössischer Schiessoffizier Kanton Luzern) und Christian Zimmermann (Präsident LKSV).

Im Beisein von Gästen aus Politik und Armee eröffnete der Vorstand des Luzerner Kantonalschützenvereins LKSV am Mittwoch vor Auffahrt in Emmen das Felschiessen 2021: Arthur Riedweg (Chef Feldschiessen), Divisionär Daniel Keller, Regierungspräsident Reto Wyss, Regierungsrat Paul Winiker, Philippe Achermann (Kreiskommandant Kanton Luzern), Peter Glur (Eidgenössischer Schiessoffizier Kanton Luzern) und Christian Zimmermann (Präsident LKSV).

Trotz nach wie vor geltender Einschränkungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie eröffnete der Vorstand des Luzerner Kantonalschützenvereins LKSV am Mittwoch vor Auffahrt im Beisein von Gästen aus Politik und Armee das Feldschiessen 2021. Die Durchführung des traditionellen Kickoffs auf dem Schiessstand Hüslenmoos in Emmen soll auch ein Zeichen an die Vereine sein, sich bei der Organisation des „grössten Schützenfests der Welt“ trotz anspruchsvoller Umstände kräftig ins Zeug zu legen und eine möglichst hohe Beteiligung zu erreichen.

Am Mittwochabend vor Auffahrt begrüsste Arthur Riedweg, Chef Feldschiessen des Kantons Luzern, seine Vorstandskollegen des LKSV, sowie Gäste aus Politik und Armee auf der Schiessanlage Hüslenmoos in Emmen zur traditionellen Eröffnung des Eidgenössischen Feldschiessens.  Nachdem der Anlass im Vorjahr wegen der Coronapandemie hatte abgesagt werden müssen, zeigte sich Riedweg froh, den Kickoff heuer wieder durchführen zu können. Dies geschah unter Einhaltung sämtlicher geltender Schutzmassnahmen. «Die diesjährige Durchführung des Kickoffs soll ein Zeichen an die Vereine sein, trotz schwieriger Umstände auch in diesem Jahr möglichst viele Schiesstage anzubieten und möglichst viele Menschen für eine Teilnahme am Feldschiessen zu motivieren», meinte Riedweg. «Wir alle hoffen, dass im Jahr 2022 des Feldschiessen dann wieder im gewohnten Rahmen durchgeführt werden kann.»

 

Offizielles Feldschiessen-Wochenende Ende Mai
Das offizielle Feldschiessen-Wochenende 2021 findet vom 28. bis 30. Mai statt. Allerdings kann das Feldschiessen aufgrund der besonderen Umstände gleich wie im Vorjahr bis Ende September absolviert werden. Ausserdem empfehlen sowohl der Schweizer Schiesssportverband wie auch der Luzerner Kantonalschützenverein LKSV den Vereinen rund um den 1. August ein zweites offizielles Schiess-Wochenende anzubieten, um eine möglichst hohe Teilnehmerzahl zu erreichen.

 

Corona als «Selbstverständlichkeitskrise»
Im Rahmen des Kickoff-Anlasses richtete sich Divisionär Daniel Keller an die Anwesenden. Er blickte auf 14 durchaus belastende Monate für uns alle und auch für das Schiesswesen zurück und bezeichnete die Coronapandemie als Gesundheits- und Wirtschaftskrise, vor allem aber auch als Selbstverständlichkeitskrise. «Vieles was uns vor anderthalb Jahren noch völlig selbstverständlich erschien, ist es heute nicht schlicht mehr. Wir haben alle lernen müssen, damit klar zu kommen.» Keller warnte davor, aus Panik in Untätigkeit zu verfallen. Es gelte erst recht in dieser schwierigen Zeit, die Gegenwart zu gestalten und mutig und zuversichtlich in die Zukunft zu blicken.
Daniel Keller zeigte sich froh, dem Kickoff-Anlass nach der Absage im Vorjahr wieder beiwohnen zu dürfen. «Das Feldschiessen ist eine wichtige Tradition, ein Volksfest und es trägt durch die Pflege der Kameradschaft und als Teil unseres Brauchtums viel dazu bei, eine gemeinsame Identität aufrecht zu erhalten.»

 

Erste Kranzresultate erzielt
Nach der kurzen Eröffnung machten sich die Anwesenden auf in den 25-Meter-Schiessstand, um die ersten Schüsse des Feldschiessens 2021 abzugeben. Auch der Luzerner Regierungspräsident Reto Wyss und der Vorsteher des Justiz- und Sicherheitsdepartements des Kantons Luzern, sowie OK-Präsident des Eidgenössischen Schützenfests Luzern 2020, Paul Winiker, absolvierten das 18 Schuss umfassende Programm. Dabei zeigte sich vor allem Reto Wyss sehr treffsicher: Mit 162 Punkten erzielte er ein sehr gutes Resultat, das ihm einen der ersten Kränze des Feldschiessens 2021 einbrachte. Das Tageshöchstresultat erzielte jedoch die einzige Frau: LKSV-Vorstandsmitglied Vreni Kunz totalisierte 164 Punkte. Theo Janssen erzielte 162 Zähler und LKSV-Ehrenmitglied Markus Widmer kam auf 160 Punkte. (Patrik Birrer)

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