Federazione sportiva svizzera di tiro

Das Feldschiessen im Kanton Luzern ist offiziell eröffnet

Vertreter des LKSV eröffneten gemeinsam mit Gästen aus Militär und Politik das Feldschiessen 2019 (v.l.): Arthur Riedweg, Chef Feldschiessen LKSV; Divisionär Daniel Keller; Regierungsrat Paul Winiker; Brigadier Markus Ernst; Christian Zimmermann, Präsident LKSV; und Kreiskommandant Philippe Achermann.

Vertreter des LKSV eröffneten gemeinsam mit Gästen aus Militär und Politik das Feldschiessen 2019 (v.l.): Arthur Riedweg, Chef Feldschiessen LKSV; Divisionär Daniel Keller; Regierungsrat Paul Winiker; Brigadier Markus Ernst; Christian Zimmermann, Präsident LKSV; und Kreiskommandant Philippe Achermann.

Am Mittwoch, 8. Mai 2019 eröffneten die Vorstandsmitglieder des Luzerner Kantonalschützenvereins LKSV im Beisein von Gästen aus Politik und Militär das diesjährige Feldschiessen. Und Arthur Riedweg, Chef Feldschiessen beim LKSV, konnte gleich auch die ersten Kranzabzeichen des Jahres aushändigen.

Rund 25 Personen kamen am Mittwochabend bei garstigen Witterungsbedingungen auf der Schiessanlage Blindei in Wolhusen zusammen, um gemeinsam das Feldschiessen 2019 zu eröffnen. Unter den Gästen aus Politik und Militär waren Regierungsrat Paul Winiker (SVP), alt Nationalrat Ruedi Lustenberger, Divisionär Daniel Keller, Brigadier Markus Ernst, Kreiskommandant Philippe Achermann sowie Korpskommandant a.D. Beat Fischer. In seiner kurzen Ansprache formulierte Arthur Riedweg, Chef Feldschiessen beim LKSV, die Ziele für das diesjährige Feldschiessen: «Das Wichtigste ist immer ein unfallfreier Verlauf. Daneben hoffen wir, die positive Tendenz der letzten Jahre fortsetzen zu können und wiederum mehr als 8000 Schützinnen und Schützen im Kanton Luzern für eine Teilnahme zu begeistern.» Sein Dank gehe an alle Schützinnen und Schützen in den Vereinen, die mit ihrem Einsatz zu einem guten Gelingen des Feldschiessens beitragen würden.

 

«Traditionen und Werte unseres Landes vor Augen führen»

Auch Divisionär Daniel Keller richtete anlässlich des Kickoff-Anlasses in Wolhusen einige Worte an die Anwesenden. Das Feldschiessen sei in seiner Grösse mit keinem anderen Anlass zu vergleichen. «Es verdient Anerkennung, wie sich der Kantonalvorstand und alle Schützinnen und Schützen Jahr für Jahr mit Herzblut für diese besondere Tradition einsetzen.» Dem Feldschiessen gelinge es, Menschen verschiedenster Herkunft und aus allen sozialen Schichten zusammenzubringen. «Es ist aber auch eine ausgezeichnete Gelegenheit, sich die Traditionen und Werte unseres Landes vor Augen zu führen und für diese einzustehen.»

Im Anschluss an die kurzen Ansprachen machten sich die Anwesenden auf in den 25-Meter-Schiessstand. Dort wurden die ersten Schüsse des diesjährigen Feldschiessens abgegeben. Und Arthur Riedweg hatte sogleich die Ehre, die ersten Kranzabzeichen in diesem Jahr an zielsichere Schützen abzugeben. Brigadier Markus Ernst (169 von maximal 180 Punkten), LKSV-Vize-Präsident Theo Janssen (168) und Korpskommandant a.D. Beat Fischer (163) erzielten die ersten Kranzresultate. Ebenfalls konnten sich mit dem Gewehr über die 300-Meter-Distanz Hauptmann Pascal Duss und wiederum Beat Fischer mit dem Kranzabzeichnen auszeichnen lassen.

 

Offizielles Wochenende am 24. bis 26. Mai

Nach dem Kickoff-Anlass in Wolhusen ist das Feldschiessen 2019 definitiv lanciert. Vielerorts im Kanton finden demnächst oder haben bereits erste Vorschiessen stattgefunden. Das offizielle Feldschiessen-Wochenende ist am 24. bis 26. Mai. (pbi)