Schweizer Schiesssportverband

Sandra Stark wird Achte

Sandra Stark (rechts im Bild) kurz vor Beginn des Finals Pistole 10m.

Sandra Stark (rechts im Bild) kurz vor Beginn des Finals Pistole 10m.

Zum Abschluss der Pistol Trophy in München schaffte Sandra Stark mit einer guten Leistung die Finalqualifikation in der Disziplin Pistole 10m. Um Medaillen mitreden konnte die Thurgauerin anschliessend jedoch nicht und klassierte sich auf Rang acht.

Nach dem für sie enttäuschenden 12. Schlussrang mit der Sportpistole legte Sandra Stark am letzten Tag der Pistol Trophy in München eine sehr ansprechende Leistung in der Qualifikation mit der Luftpistole hin. Angesichts des Teilnehmerfelds mit insgesamt 15 Athletinnen durfte man auf eine Finalqualifikation von Sandra Stark oder Teamkollegin Rebecca Villiger hoffen – und Stark erfüllte die in sie gesetzten Erwartungen: Nach einem ordentlichen Start (94 und 93 in den ersten beiden Passen) legte die Thurgauerin einen Zacken drauf und zeigte einen konstanten Wettkampf mit einer guten vierten (94) und einer hervorragenden letzten Passe, in der sie 97 Punkte (sieben 10er) erzielte. Dies ergab ein Total von 568 Punkten und Rang sechs in der Qualifikation.
Im Final dann konnte Stark jedoch nicht zum Höhenflug ansetzen, schnell kam das Out – die Thurgauerin wurde Achte. Gold gewann die Deutsche Sandra Reitz (237.1), Silber und Bronze ging an die beiden Italienerinnen Sara Constantino und Maria Varricchio.

Nicht in die Gänge kam die zweite Schweizerin, Rebecca Villiger. Vor allem der Start in der Qualifiaktion, bei der sie in der ersten Passe drei Achter kassierte (89), verlief alles andere als nach Wunsch. Es folgten mit 92, 94 und 93 ordentliche Serien, in den beiden letzten steigerte sich die Ostschweizerin mit 96 resp. 95. Mit einem Total von 559 trennten sie dann aber satte acht Punkte auf Rang acht.


Pistole 10m Männer

Am Abschlusstag der Pistole Trophy bestritten auch die Männder den Wettkampf mit der Luftpistole: Eine Finalqualifikation lag dabei für die beiden Schweizer Schützen in weiter Ferne. Im Vergleich zum gestrigen Wettbewerb (7. Juni) steigerte jedoch Adrian Schaub seine Leistung. Die beiden ersten Passen waren okay (je 92), dann folgten eine gute dritte und vierte Serie (95 und 94). In der fünften musste Schaub mit 91 Federn lassen; die 94 in der letzten Passe sorgten dann für ein Total von 558 Punkten (zwei mehr als im gestrigen Wettbewerb) und den 13. Schlussrang. Insgesamt betritten 16 Athleten den Wettbewerb. Auf Rang acht fehlten dem Baselbieter 15 Zähler.
Auf Rang 14 folgt Dylan Diethelm, der einen insgesamt sehr durchzogenen Wettkampf hinlegte, ein Total von 557 Punkten erzielte und damit auf sein gestriges Resultat hin insgesamt ganze 12 Punkte verlor. (cpe)

 

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